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Die Autonomie feiern

Am 5. September 2021 jährte sich zum 75. Mal der Abschluss des Pariser Vertrages. Damals legten die damaligen Außenminister Österreichs und Italiens, Karl Gruber und Alcide De Gasperi, mit dem Gruber-De Gasperi-Abkommen den Grundstein für die Autonomie Südtirols. Aus diesem Anlass fand eine Diskussionsrunde statt, bei der Magnagos Weggefährten Luis Durnwalder, Giovanni Salghetti Drioli, Martha Stocker und Hugo Valentin betonten das Silvius Magnago den Weg für die Südtirol-Autonomie geebnet habe und es nun diesen Weg fortzusetzen gelte. Der ehemalige Präsident der EU-Kommission und italienische Ministerpräsident Romana Prodi und der ehemalige österreichische Bundespräsident Heinz Fischer waren auch geladen und hielten ein Festreden, wo sie Südtirol als Vorzeigemodell lobten.

Des Weiteren wurde am diesjährigen Autonomietag in Bozen ein Autonomieparcours mit dem Titel „Wir und die Autonomie in Gedanken an Silvius Magnago“ feierlich eröffnet. Der Ausstellungsparcours befindet sich vor dem Landtag und dem Regierungssitz in Bozen und behandelt das Wirken von Magnago und seinen Weggefährten. Der Parcours beschäftigt sich mit Fragen wie: Wer war Silvius Magnago und wie prägt die Autonomie die Menschen in Südtirol heute? Bekannte Historiker*innen und Museumsfachleute waren an der Konzipierung des Parcours beteiligt. Die Ausstellung dient sowohl für Passant*innen für einen schnellen Autonomieüberblick als auch für Schüler*innen für die Vertiefung des Themas. Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.autonomiae.bz.it/de

photo credit © LPA/Ivo Corrà

Photo: Adobe Stock / Rawpixel.com

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