Ethik, Recht und Vielfalt im digitalen Zeitalter
Künstliche Intelligenz (KI) prägt zunehmend gesellschaftliche Entscheidungsprozesse und stellt vertraute Konzepte von Autonomie, Verantwortung und Gerechtigkeit vor neue Herausforderungen. Besonders im Hinblick auf Minderheiten und intersektional benachteiligte Gruppen (Personen, die mehrere Diversitätskategorien in sich vereinen) treten Fragen nach algorithmischer Fairness, Transparenz und sozialer Teilhabe mit neuer Dringlichkeit auf.
Das Vormittagsforum widmet sich diesen Themen aus interdisziplinärer Perspektive. Im Zentrum steht die Frage, wie sich menschliche Handlungsmacht gegenüber technologischer Steuerung behaupten lässt – und wie Recht, Ethik, Theologie und Sozialwissenschaft gemeinsam zu einer gerechteren und verantwortlichen KI-Gestaltung beitragen können.
Dabei wird auch die religiöse Dimension reflektiert: Wie verändert KI unser Verständnis von Freiheit, Schöpfung, Verantwortung und Menschenbild? Welche Beiträge können Kirche und Theologie zu einer Kultur der Achtsamkeit im Umgang mit algorithmischen Systemen leisten? Und welche Chancen ergeben sich für spirituelle und ethische Bildung in einer zunehmend digitalisierten Welt?
Wann: 6. Mai 2026, 8.30 – 12.00 Uhr
Wo: Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen
Sprachen: Deutsch und Italienisch, ohne Simultanübersetzung
Information: sekretariat@pthsta.it; Tel. +39 0472 271120
Um Anmeldung wird gebeten!
Eine Veranstaltung des Center for Autonomy Experience von Eurac Research, das Institut für Minderheitenrecht von Eurac Research und die Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen (PTH).

